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Setzen Sie einen PacketPro ein, um die Performance und die Verfügbarkeit Ihrer wichtigsten Dienste zu steigern. Ein Loadbalancer wie der PacketPro ist besonders gut für folgende Dienste und Anwendungen geeignet: - Webserver
- Datenbanken
- Mailserver
- Verzeichnisdienste
- Terminalserverdienste
Alle diese Dienste fassen Sie mit wenigen Handgriffen über die Weboberfläche des PacketPro zu einem Serververbund zusammen. Durch gewichtetes Loadbalancing setzen Sie auch Server mit unterschiedlicher Leistung parallel ein. Durch den Einsatz eines PacketPro Loadbalancers haben Sie gegenüber einer einzelnen Maschine folgende Vorteile: - Performance (mehr Maschinen = mehr Leistung)
- Verfügbarkeit (Ausfall einer Maschine bedeutet keinen Ausfall des Dienstes)
- Wartungsfreundlich (für Software und Sicherheitsupdates der Server einfach die entsprechende Maschine im Verbund deaktivieren)
- Skalierbar (für mehr Leistung einfach einen zusätzlichen Server in den Verbund aufnehmen)
Konfiguration mit zwei getrennten Netzbereichen - two-armed LoadbalancingDie meist genutzte Setup-Variante des PacketPro ist die Konfiguration mit zwei getrennten Subnetzen. Hierbei nimmt der PacketPro aus dem Frontend-Subnetz (grüne Linie) alle Anfragen an den Dienst entgegengen und verteilt sie an die Server im Backend-Subnetz. Das Backend-Subnetz kann beispielsweise ein privater Netzbereich (z.B. 192.168.0.0/24) sein - damit spart man sich teure IP-Adressen aus öffentlichen Netzbereichen. Für die Konfiguration mit zwei getrennten Subnetzen gibt es zwei Varianten: Loadbalancing per Maskierung und das etwas schnellere Loadbalancing per direktem Routing. In beiden Fällen ist der Absender unverfälscht in der Anfrage (IP-Paket) enthalten - ein wichtiger Faktor beim Auswerten von Log-Nachrichten. Für den vollen Zugriff auf die Server im Backend-Netz kann man ein zweites Management-Subnetz aufsetzen. Hierfür kann man eine dedizierte Netzwerk-Schnittstelle (z.B. VLAN-Interface) verwenden. Will man über das Frontend-Netz auch die Backend-Server erreichen, so kann man zur Administration für jeden einzelnen Rechner einen eigenen virtuellen Server aufsetzen und hierüber z.B. SSH oder RDP zum Backend-Server durchschleusen. Somit ist das komplette Setup von außerhalb administrierbar. Für eine maximale Verfügbarkeit greift man für dieses Setup auf einen PacketPro Loadbalancer Cluster zurück. Konfiguration mit einem gemeinsamen Netzbereich - one-armed loadbalancingEine weitere Setup-Variante des PacketPro ist die Konfiguration mit einem einzigen Netzbereich. Hierbei gibt es keine Unterscheidung zwischen Frontend- und Backend-Subnetz. Sowohl die Backend Server als auch der PacketPro Loadbalancer stehen in einem gemeinsamen Subnetz. Dieses Setup ist bei bereits vorhandener Infrastruktur sehr einfach umzusetzen. Setzt man Loadbalancing per direktem Routing ein, so muss man bei der Übernahme der vorhandenen Infrastruktur ausser der Konfiguration des loopback-Interfaces keine weiteren Einstellungen an den Servern vornehmen. Bei der Konfiguration des maskierten Loadbalancing setzen Sie auf jeden Server als Default-Gateway den PacketPro.
In diesem Verfahren wird die Layer-2-Infrastruktur etwas höher belastet als mit zwei getrennten Subnetzen.
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