|
Bündeln von Netzwerkschnittstellen (Bonding) |
Funktion In einem PacketPro 480 können Sie jeweils zwei physikalische Netzwerkschnittstellen zu einem logischen Interface verbinden. Dabei steht nicht die Bandbreite, sondern die Verfügbarkeit im Vordergrund. Der Datenverkehr geht im normalen Betrieb nur über eines der Interfaces. Verliert das Interface die Verbindung zum Switch oder stellt einen Defekt fest, so kommt automatisch das zweite Interface zum Einsatz. Somit ist es möglich, mit einem PacketPro 480 eine redundante Layer 2 Netzwerkinfrastruktur zu nutzen. Die eingesetzten Server im Backend-Netz sowie das Gateway des PacketPros sollten ebenfalls das sog. Bonding beherrschen. Dies stellt für moderne Betriebssysteme keinerlei Problem dar. Abbildung In der Abbildung wird ein Loadbalancer-Szenario mit einem PacketPro 480 Cluster und direktem Routing dargestellt. Man erkennt, dass sowohl das Frontend- (grüne Linien) als auch das Backend-Netz (orangene und rote Linie) redundant ausgelegt sind. Sogar die Kommunikationsschnittstelle des PacketPro Clusters ist hochverfügbar und ausfallsicher ausgelegt.
|